Wohin das ÖH‑Budget 2018/19 geflossen ist
- Ausgaben gesamt
- 3,05 Mio. €
- pro Tag
- 8.346 €
So viel hat die Bundesvertretung der Österreichischen Hochschüler_innenschaft in einem Jahr ausgegeben. Hier siehst du, woher das Geld kommt, wofür es verwendet wurde und was du davon hast.
Visualisierung powered byWoher das Geld kommt
Alle Studierenden zahlen jedes Semester den ÖH-Beitrag, 2018/19 waren das 19,70 €. Wie er sich aufteilt, hängt davon ab, wo du studierst:
- 15,96 € an deine HochschulvertretungBleibt an deiner Hochschule, für Beratung, Referate und Projekte vor Ort.
- 3,04 € an die BundesvertretungDas Budget auf dieser Seite: 16 % des Beitrags ohne Versicherung.
- 0,70 € für die ÖH-VersicherungEigener Sonderbeitrag für die Versicherung aller Studierenden.
- 18,05 € an deine HochschulvertretungBleibt an deiner Hochschule, für Beratung, Referate und Projekte vor Ort.
- 0,95 € an die BundesvertretungDas Budget auf dieser Seite: 5 % des Beitrags ohne Versicherung.
- 0,70 € für die ÖH-VersicherungEigener Sonderbeitrag für die Versicherung aller Studierenden.
Von 100 Euro gehen …
Jedes Kästchen steht für 1 € von 100 € Ausgaben.
- 33 € SachaufwendungenLaufende Kosten: Büro, Medien, Sitzungen, Prüfung.
- 27 € PersonalaufwandGehälter für die Angestellten im ÖH-Büro.
- 18 € ProjekteBeratung, Tutorien und Förderungen.
- 9 € FunktionsgebührenAufwandsentschädigung für gewählte Studierende.
- 7 € SonstigesHonorare, Mitgliedsbeiträge, Wertverlust.
- 6 € SozialfondsDirekte Hilfe für Studierende in Notlagen.
Die 6 Bereiche
Wähle einen Bereich, um zu sehen, woraus er besteht.
Personalaufwand
808.870 € 27 % des Budgets · ≈ 2.216 € pro TagGehälter und Sozialabgaben für die Angestellten der Bundesvertretung, etwa in Beratung, Buchhaltung und Sekretariat.
Funktionsgebühren
274.231 € 9 % des Budgets · ≈ 751 € pro TagStudierende, die im Vorsitz oder in einem Referat mitarbeiten, bekommen eine monatliche Aufwandsentschädigung.
Sachaufwendungen
1.005.713 € 33 % des Budgets · ≈ 2.755 € pro TagAlles, was für den laufenden Betrieb gekauft wird: Büro, Druck und Versand, das Magazin Progress, Sitzungen, Versicherungen, Wirtschaftsprüfung und ein großes Sammelkonto.
Sozialfonds
187.350 € 6 % des Budgets · ≈ 513 € pro TagGeld, das direkt an Studierende in finanziellen Notlagen geht, dazu Sonderunterstützungen, Krisenhilfen und der HPV Fördertopf.
Projekte
562.579 € 18 % des Budgets · ≈ 1.541 € pro TagAngebote für Studierende und Schüler*innen: Tutorien, Maturant*innenberatung an Schulen, psychologische Beratung, Wohnrechtsberatung und Förderungen für studentische Projekte.
Sonstiges
207.693 € 7 % des Budgets · ≈ 569 € pro TagWerkverträge und Honorare, Mitgliedsbeiträge in Verbänden und Abschreibungen, also der Wertverlust von Computern, Einrichtung und dem E-Voting-System.
Was dein Beitrag möglich macht
Konkrete Angebote mit den tatsächlich ausgegebenen Beträgen. Wähle ein Thema, um zu filtern.
Vergünstigte Mensa-Menüs, bezahlt aus Mitteln des Bundes, die die ÖH weitergibt.
Tutorien und Seminare, in denen Studierende Erstsemestrige begleiten.
Finanzielle Unterstützung für Studierende in sozialen Notlagen.
Anwaltliche Beratung und Prozesskosten für Studierende in Fällen mit Bedeutung über den Einzelfall hinaus.
Das Magazin der ÖH, gedruckt (kostenloses Abo) und online.
Studierende besuchen Schulen in den Bundesländern und beraten zur Studienwahl.
Schüler*innen besuchen gemeinsam mit Studierenden Lehrveranstaltungen.
Lehrgang, der Trainer*innen für die Ausbildungsseminare des Tutoriumsprojekts ausbildet.
Beratung zu Studienbeihilfe und Stipendien nach dem Studienförderungsgesetz.
Hilfe bei Mietverträgen, Kaution und Schulden.
Förderung feministischer Arbeiten und queerer Forschung.
Eigener Posten im Bereich des Sozialfonds.
Studierende wirken an der Qualitätssicherung von Studiengängen mit.
Studien- und Gedenkreisen für Studierende, etwa zu Gedenkstätten an NS-Verbrechen.
Übernahme von Prozesskosten für Studierende in mietrechtlichen Verfahren gegen Vermieter*innen.
Fördertopf für Projekte von Heimvertretungen in Studierendenwohnheimen.
Was das Budget nicht verrät
Die ÖH wird zum großen Teil aus dem Pflichtbeitrag aller Studierenden bezahlt. Gerade deshalb muss nachvollziehbar sein, wofür jeder Euro ausgegeben wird.
Die sechs größten Posten
Quer über alle Bereiche, nach Betrag sortiert.
Das Sammelkonto
2018/19 wurden 282.180 € auf das Konto „Sonstiger Verwaltungsaufwand (Sammelkonto)“ gebucht, 1,6-mal so viel wie der gesamte Sozialfonds und 4 % weniger als im Vorjahr. Der Jahresabschluss schlüsselt auf, wofür es ausgegeben wurde.
Balken: Anteil aller Ausgaben ohne Erklärung: Sammelkonto ohne Aufstellung im Bericht, bzw. „sonstiges“ in der Aufstellung.
Logos: Exekutive beim Erstellen des Jahresabschlusses (Juli bis Dezember nach dem Wirtschaftsjahr).
So sah die Aufstellung 2018/19 aus
| ÖH-Wahl | 245.551 € |
| ESC | 18.318 € |
| Projekte | 10.534 € |
| Schulung | 9.134 € |
| Maturant*innenberatung | 4.578 € |
| Küche / WC | 2.154 € |
| Instandhaltung | 2.127 € |
| Lizenzen | 2.038 € |
| Sitzung | 521 € |
| sonstiges | −743 € |
| E-Voting-System (eWas) | −12.032 € |
| Summe | 282.180 € |
Selbst diese Aufstellung enthielt einen Posten „sonstiges“ mit 0 % des Kontos.
- Wir fordernDie Aufstellung des Sammelkontos gehört in den Anhang des Jahresabschlusses, wie bis 2020/21.
- Wir fordernGroße Ausgaben wie ÖH-Wahl, E-Voting oder psychologische Beratung brauchen eigene Konten.
- Wir fordernBudget und Buchhaltung müssen dieselben Bezeichnungen verwenden, damit man geplante und tatsächliche Ausgaben vergleichen kann.