Gesundheit & Beratung
Meldestelle für Übergriffe
- Ausgegeben 2024/25
- 12.420 €
- Geplant 2024/25
- 24.000 €
Anonyme Online-Meldestelle für Diskriminierung, Belästigung und Übergriffe an Hochschulen.
Visualisierung powered byUnter dem Namen „OEHschauthin“ betreibt die ÖH-Bundesvertretung eine Online-Meldestelle, über die Studierende Diskriminierung, Belästigung und Übergriffe an Hochschulen melden können – egal ob sie selbst betroffen waren oder etwas beobachtet haben. Erfasst werden etwa Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Religion, Herkunft oder Behinderung. Die Meldungen erfolgen anonym und werden nur zusammengefasst statistisch ausgewertet. Zusätzlich bietet die Plattform einen Überblick über Beratungsstellen und Rechte von Betroffenen.
Hintergrund ist, dass viele Übergriffe an Hochschulen nie gemeldet werden; eine Umfrage der ÖH zu sexualisierter Gewalt hatte das zuvor deutlich gemacht. Das Referat für feministische Politik startete 2023/24 ein Pilotprojekt nach dem Vorbild von „Zürich schaut hin“ und ließ die Software gemeinsam mit einer spezialisierten Agentur entwickeln. Im Sommersemester 2025 ging die Plattform als erste österreichweite Meldestelle dieser Art online. Die gesammelten Daten sollen Problemfelder sichtbar machen und als Grundlage für hochschulpolitische Forderungen dienen, etwa nach Schutzkonzepten und Präventionsangeboten.
Budget über die Jahre
Geplant (Soll) und ausgegeben (Ist) laut Soll-Ist-Vergleich der Jahresabschlüsse. Zum Vergleich lassen sich andere Projekte, Bereiche oder Posten dazunehmen.
Fehlende Werte bedeuten, dass es den Posten in diesem Jahr nicht gab oder er nicht aufgeschlüsselt wurde.
Soll und Ist je Jahr
Wie die Zeile im Soll-Ist-Vergleich hieß, was geplant und was tatsächlich ausgegeben wurde. 2024/25 waren das 0,3 % aller Ausgaben der Bundesvertretung.
| Wirtschaftsjahr | Budgetzeile | Soll | Ist | Abweichung |
|---|---|---|---|---|
| 2024/25 | Meldestelle für Übergriffe | 24.000 € | 12.420 € | −11.580 € |
Der Jahresabschluss 2017/18 enthält keinen Soll-Ist-Vergleich, 2019/20 und 2020/21 gibt es nur eine Übersicht je Kostenstelle. Für diese Jahre stammt das Soll aus der letzten Fassung des Jahresvoranschlags und das Ist, wo möglich, aus dem Aufwandskonto der Gewinn- und Verlustrechnung, das sich in den anderen Jahren mit dem Soll-Ist-Vergleich deckt. Wo das nicht eindeutig geht, fehlt das Ist.
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