Geld in Notlagen Zuletzt im Budget 2021/22
Studierendenmenüs
- Zuletzt ausgegeben 2021/22
- 693.268 €
- Geplant 2021/22
- 500.000 €
Vergünstigte Mensa-Menüs, bezahlt aus Mitteln des Bundes, die die ÖH weitergibt.
Visualisierung powered byMit der Subvention für Studierendenmenüs werden Mahlzeiten in Mensen für Studierende verbilligt. Das Geld stammt vom Wissenschaftsministerium und wird nach dessen Richtlinien für Studierendenverpflegung vergeben: Die ÖH-Bundesvertretung erhält die Mittel und gibt sie an die Hochschulvertretungen weiter, die mit den Mensabetreibern vor Ort Verträge schließen. Berechtigte Studierende erhalten pro Mahlzeit einen Zuschuss, der seit Juli 2024 zwischen 0,50 und 2 Euro liegt; wer berechtigt ist und wie man sich anmeldet, regelt die jeweilige Hochschulvertretung, die dabei auch die soziale Situation der Studierenden prüft.
Die Subvention gibt es seit vielen Jahren; ihre Höhe richtet sich nach dem Ansuchen der ÖH und der Zusage des Ministeriums. Mit der Anhebung des Höchstzuschusses von 1 auf 2 Euro im Jahr 2024 beantragte die ÖH einen höheren Betrag. Weil das Geld für die ÖH nur ein Durchlaufposten ist, wird es seit 2022/23 nicht mehr als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Deshalb fehlen ab 2022/23 die Ist-Werte, obwohl weiterhin Zuschüsse weitergegeben wurden.
Budget über die Jahre
Geplant (Soll) und ausgegeben (Ist) laut Soll-Ist-Vergleich der Jahresabschlüsse. Zum Vergleich lassen sich andere Projekte, Bereiche oder Posten dazunehmen.
Fehlende Werte bedeuten, dass es den Posten in diesem Jahr nicht gab oder er nicht aufgeschlüsselt wurde.
Soll und Ist je Jahr
Wie die Zeile im Soll-Ist-Vergleich hieß, was geplant und was tatsächlich ausgegeben wurde. 2021/22 waren das 19,2 % aller Ausgaben der Bundesvertretung.
| Wirtschaftsjahr | Budgetzeile | Soll | Ist | Abweichung |
|---|---|---|---|---|
| 2024/25 | Studierendenmenüs | 700.000 € | – | – |
| 2023/24 | Studierendenmenüs | 450.000 € | – | – |
| 2022/23 | Studierendenmenüs | 450.000 € | – | – |
| 2021/22 | Studierendenmenüs | 500.000 € | 693.268 € | +193.268 € |
| 2019/20 | Soll: JVA 2019/20, 1. Änderung | 500.000 € | – | – |
| 2018/19 | Studierendenmenüs | 500.000 € | 451.597 € | −48.403 € |
| 2017/18 | Soll: JVA 2017/18, 2. Änderung | 500.000 € | – | – |
| 2016/17 | Studierendenmenüs | 500.000 € | 500.000 € | 0 € |
Der Jahresabschluss 2017/18 enthält keinen Soll-Ist-Vergleich, 2019/20 und 2020/21 gibt es nur eine Übersicht je Kostenstelle. Für diese Jahre stammt das Soll aus der letzten Fassung des Jahresvoranschlags und das Ist, wo möglich, aus dem Aufwandskonto der Gewinn- und Verlustrechnung, das sich in den anderen Jahren mit dem Soll-Ist-Vergleich deckt. Wo das nicht eindeutig geht, fehlt das Ist.
Mehr zum Thema Geld in Notlagen
Einmalige Hilfe für Studierende, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind.
Teilweise Rückerstattung selbst bezahlter HPV-Impfungen für Studierende.
Eigener Posten im Bereich des Sozialfonds.
Finanzielle Unterstützung für Studierende in sozialen Notlagen.
Beratung zu Studienbeihilfe und Stipendien nach dem Studienförderungsgesetz.
Soforthilfe für Studierende, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.